Ausstellung Burgenstraße (c) Florian Bangert

Im STUDIO: Länderverbindend – Coburg an der Burgenstraße Thüringen

Thüringen ist das deutsche Burgenland. Ob zur Ruine verfallen oder zum Schloss ausgebaut, ob über Jahrhunderte erhalten oder erst im Historismus wiederentdeckt – Burgen prägen die Kulturlandschaft nördlich und südlich des Thüringer Waldes in einer für Deutschland einzigartigen Vielfalt. Entdecken kann diese Vielfalt, wer sich auf die „Burgenstraße Thüringen“ begibt.

Die Veste Coburg – heute im Norden Bayerns – ist Teil dieser Kulturlandschaft und gehört deshalb auch der „Burgenstraße Thüringen“ an. Seit dem 14. Jahrhundert in wettinischem Besitz, sicherte sie fortan die sächsisch-thüringischen Territorien nach Süden hin ab. Bedeutung erlangte die Veste auch als kursächsische Nebenresidenz und nicht zuletzt als Stammsitz des Hauses Sachsen-Coburg und Gotha. Anlässlich des Jubiläums „100 Jahre Coburg in Bayern“ nehmen die Kunstsammlungen der Veste Coburg 2020 speziell diese bleibenden Bezüge zu Thüringen in den Blick.

Die Studioausstellung zeigt Objekte, die jeweils charakteristisch für eine bestimmte Anlage sind. Zugleich wird das Burgenland Thüringen in seiner hohen baulichen Qualität und kulturgeschichtlichen Vielfalt vorgestellt.